Montag, 27. Februar 2017

Zero Waste, Papier mehrfach verwerten

Leute, ihr glaubt es nicht wie viel Papier hier anfällt. Da sind Kopien, Arbeitsbögen, Zettel, Formulare, Briefe, Kataloge und was weiß ich zu nennen. Alles kommt und geht, fliegt hier rum und verbraucht Platz. Aber schlimmer noch - wie viel Papier das wir einfach achtlos weg werfen hat mal viel Wasser und viele Ressourcen in der Herstellung gebraucht.


Darum ist es gut, Papier mehrfach zu verwenden und das was man schon da hat auch sinnvoll einzusetzen.

Das man mit dem Drucken spart ist klar, ich denke man kann auch komplett ohne Papier versuchen zu leben. Dann wird man sicher viele Umstände in Kauf nehmen müssen, aber auch den Vorteil haben, dass man sich müheloser im Papierberg zurecht finden.

Jedes Stück Papier hat seine ursprüngliche Verwendung. Sei es als Arbeitsbogen oder in Form von einem Brief der uns erreichte, seien es Rechnungen oder andere Dokumente. Leider muss ich bestimmte Papiere sehr lange aufbewahren, 10 Jahre sind für mich Pflicht. Dennoch bewahre ich sie auch noch länger auf. Nach 15 Jahren behalte ich mir aber vor alte Rechnungen zu entsorgen. Ich versuche den Berg nicht zu hoch wachsen zu lassen, aber ich kann Euch sagen in einem Büro aus mehreren Firmen, da fällt was an.

Nach der Ursprungsverwendung beginnt das zweite Leben der Papiere. Die Rückseite. Nun verwende ich die Zettel entweder als Büchlein, als Schmierpapier oder als Notizzettel. Manche können auch auf der Rückseite bedruckt werden. Ich beschrifte die Zettel gerne mit Bleistift und mache die Rechnungen darauf, die ich im Matheunterricht halt so brauche.
Wenn ich die Zettel beschrieben habe ist der Zettel oft noch nicht ganz voll. Dann geht es weiter.

Die Zettel teile ich dann meist in vier Teile wenn es sich um eine Din A 4 Seite handelt und beschrifte sie dann. Ich verwende diese kleinen Zettel um Blogbeiträge vor zu bereiten, in Büchern Notizen zu machen oder auch Mathezettel vor zu bereiten.

Diese kleinen Zettel sind so super praktisch und aus unserem Alltag hier nicht mehr weg zu denken. Die Einkaufsliste wird da genau so drauf geschrieben wie die Buchbesprechung zu dem neusten Literaturprojekt.

Im nächsten Schritt kann man selbst Papier schöpfen. Hierzu werde ich noch mal einen eigenen Beitrag machen. So kann man das gewonnene Papier noch einmal verwenden und daraus eigenes, wieder ganz normal beschreibbares Papier gewinnen. Die Zugabe von Wasser versuche ich hierbei mit Regenwasser zu bewerkstelligen.

Im nächsten Schritt nehme ich die Zettel, die nun schon mehrfach beschrieben worden sind, zum Basteln. Neben Kleisterpapier oder auch Papierperlen stelle ich auch schöne kleine Schalen daraus her, die ich dann verschenke oder für meine Utensilien verwende. Ich wurde auch schon gefragt, ob sich diese Schalen nicht online anbieten ließen. Sicher könnt Ihr bald auch welche bei dawanda von mir bekommen.

Ich denke das man mit Papier unglaublich viel machen kann und es viel  zu oft achtlos weg wirft. Wir sollten uns alle mal Gedanken über unseren gedankenlosen Umgang mit Dingen machen.

Ich stelle hier mal dar, wie der Weg vom Papier seinen Weg zur Schale macht. Auch dazu gibt es eigene Beiträge.

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