Montag, 10. April 2017

Die Kleiderfrage

Mit meinen Schülern habe ich viel über das Thema Minimalismus und Nachhaltigkeit diskutiert. Es gibt sicher Ansätze, die jeder Mensch anders versteht. Für mich ist erstmal der Anspruch da so wenig wie möglich für mich produzieren zu lassen und so wenig wie möglich für mich hier her transportieren lassen zu müssen, um meine Bedürfnisse zu befriedigen.


Im Rahmen meiner Beschulung haben wir uns dann einem scheinbar einfachen und trivialen Thema gewidmet, der Frage wie Kleidung entsteht und wie sie zu uns kommt.  Ich war selbst überrascht wie oft eine durchschnittliche Jeans um die Welt reist und wie viel Wasser, Trinkwasser, ein einziges T-Shirt verbraucht. Somit ist es nicht nur wichtig in den eigenen vier Wänden auf den Wasser Verbrauch zu achten, die unnötigen Wasserverbräuche zu minimieren, sondern man sollte sich auch mal überlegen was man da so im Kleiderschrank hat.

Die Überlegung, wie viel es gekostet hat, ökologisch, um so eine Jeans her zu stellen, haben mich dann auch dazu gebracht nicht alles einfach blind weg zu werfen, sondern mir den Anspruch zu stellen keine neuen zu kaufen, wenn ich mit meinen durch bin. Sprich, wenn sie nix mehr sind werde ich sie nicht ersetzten, bis ich bei 2 oder 3 Paar Jeans angekommen bin, aber wegwerfen will ich sie nicht.

Meine Planung läuft nun dahin gehend, dass ich meine Kleidung so bei behalten werde wie sie ist ( das Prinzip ist so toll da ich NULL nachdenken muss was ich anziehe)

Ich habe ein Baukasten aus mehreren gleich geschnitten Kleidern, gleich geschnittenen Hosen und Unterteilen und verschiedenen Strickjacken, Jäckchen und Überwürfen. So sehe ich zwar immer wieder komplett anders aus, aber dennoch ist alles so farblich abgestimmt, dass ich aus dem Schrank nehmen kann was gerade da ist und es schlicht immer passt.

Sollte was kaputt gehen werde ich es durch Bio Stoffe ersetzten und diese zu Shirtkleidern nähen. So simpel und einfach, da hätte ich auch mal eher drauf kommen können. Leider kann ich meinen Schrank nicht all zu sehr minimalisieren, denn für die Arbeit muss ich ein Sortiment an Kleidung da haben.

Hier wären Stoffe:

  1. http://amzn.to/2hzOE3E
  2. http://amzn.to/2hx8y2a


Und so könnte das aussehen:

  • http://blog.bernina.com/de/2014/05/impressionen-vom-sommerkleid-naehworkshop/
  • http://www.kreativlaborberlin.de/jetzt-wird-genaeht-300-kostenlose-schnittmuster-fuer-dich/
  • https://www.pechundschwefel.eu/kostenlose-anleitung-zum-schnittmuster-fanni-stitch/

Bildquelle PIXABAY

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